Erste Operation im Behandlungszentrum im Friedensdorf

In unserem letzten Betrag vom 16. Juli berichteten wir über die Fertigstellung des neuen Behandlungsraumes im Friedensdorf Oberhausen.

Inzwischen wurde die noch ausstehende Hygieneprüfung erfolgreich abgeschlossen.

So konnte Dr. Grunwald am 24.07. einen ersten chirurgischen Eingriff in dem neuen Behandlungsraum vornehmen. Ein Team von insgesamt 6 Mitarbeitern hat den ersten Patienten im neu erstellten Operationsraum an der rechten Hand operiert. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen, ebenso wie die erforderliche Narkose. Nach etwa 1 Std. hatte Sanjarbek die Operation überstanden. Im Aufwachraum erholte er sich sehr schnell von der Narkose und konnte nach etwa 15 Minuten, zwar noch etwas benommen, an der Tür der Operationseinheit seine Freunde begrüßen, die schon neugierig davor warteten.Nachmittags war für Ihn bereits auf dem Spielplatz intensives Schaukeln angesagt. Eine 2. Op an Narben am Bauch stand dann auch noch an, die am 5.August ebenso unproblematisch von statten ging. Sonjarbek hat jetzt seine gesamte Behandlung hinter sich gebracht und kann beim nächsten Rückführungsflug schon wieder nach Hause kommen.

Erste Operation im Behandlungszentrum im Friedensdorf

Gemäß dem Konzept des neuen Behandlungsraumes handelte es sich um eine relativ kleine unkomplizierte Operation. Der Start ist hiermit in dem von unserem Förderkreis großzügig unterstützten Friedensdorfprojekt geglückt. Weiteren Kindern kann bald mit kleineren Operationen im Friedensdorf geholfen werden, ohne dass sie dafür in Krankenhäuser geschickt werden müssen. Es ist zu erwarten, dass sich die Anzahl der benötigten Operationen im neuen Gebäude steigern wird, und sich somit eine zunehmend größere Auslastung zeigt.

Dr. Grunwald hofft, im September zwei weitere Kinder im Emmericher St. Willibrord -Spital operieren zu können; die prinzipielle Zusage des Krankenhauses liegt vor.Die Kinder können dann nach kurzem Aufenthalt im Krankenhaus ins Friedensdorf entlassen werden, da dort nun verbesserte Behandlungsmöglichkeiten zur Nachsorge zur Verfügung stehen.

Behandlungs Zentrum im Friedensdorf nimmt Arbeit auf!

Nach ca. 2- jähriger Bauzeit hat das neue Behandlungszentrum Im Friedensdorf Oberhausen seine Arbeit aufgenommen.

Der Vorstand des Förderkreises hatte am 7.7.21 die Gelegenheit das neue Gebäude unter der fachkundigen Führung des Bauprojektleiters Herrn Killewald vom Friedensdorf zu besichtigen. Das Friedensdorf bedankte sich nochmals herzlich für die wichtige finanzielle Unterstützung durch den Förderkreis bei der Anschaffung von diversen technischen Geräten sowie notwendigen Materialien die im neuen Zentrum benötigt werden.

Das 2 – stöckige Gebäude beherbergt im Untergeschoß den Behandlungstrakt, in dem kleine Eingriffe und Operationen durchgeführt werden können. Hier sind für Ende Juli die ersten Eingriffe geplant. Im Obergeschoß ist der Reha- und Verwaltungsbereich untergebracht. Dieser Bereich wird bereits seit Anfang Juni genutzt. Mitarbeiter und Kinder sind ganz begeistert von den vielen neuen verbesserten räumlichen und technischen Möglichkeiten, die mithelfen die Therapie so erfolgreich und effektiv wie möglich zu gestalten. Die Kinder lieben besonders den liebevoll hergerichteten und bemalten Wartebereich mit seinen diversen Spielmöglichkeiten.

Behandlungs Zentrum im Friedensdorf nimmt Arbeit auf!

Besonderes Augenmerk beim Bau wurde auf den Behandlungsraum gelegt, in dem in Zukunft Dr. Grunwald und mehrere meist pensionierte Kollegen aus der Umgebung von Oberhausen kleinere Eingriffe und Untersuchungen durchführen können. Durch diese Eingriffe sind einige der aufwendigen stationären Behandlungen in diversen Krankenhäusern nicht mehr notwendig. Dies erspart den Kindern oft aufwendige Reisen und ermöglicht den Verbleib in der gewohnten Umgebung des Friedensdorfes. Ein wichtiger Baustein in diesem Raum ist ein hochwertiges Röntgengerät, welches über Vermittlung von Dr. Grunwald von einem niederländischen Ehepaar gestiftet worden ist. Wir haben vor einiger Zeit separat darüber berichtet. Auf dem Photo erklärt Dr. Grunwald die wesentlichen Funktionen des Geräts, ferner sind einige Geräte zu sehen die mit finanzieller Hilfe des Förderkreises angeschafft wurden.

Behandlungs Zentrum im Friedensdorf nimmt Arbeit auf!
Behandlungs Zentrum im Friedensdorf nimmt Arbeit auf!
Behandlungs Zentrum im Friedensdorf nimmt Arbeit auf!

Neue Aktion der Familien Boss und Overbeek

Am 14.11.2020 und am 17.01.2021 berichteten wir über die Aktivitäten der Familien Boß und Overbeek aus Emmerich, die Alltagsmasken genäht und gegen eine Spende für den Förderkreis Kriegskinder abgegeben hatten. Weil die selbstgenähten Masken der Maskenpflicht inzwischen nicht mehr genügen, haben die beiden Familien sich ein neues Betätigungsfeld gesucht.

Sie haben ihre Dachböden, Keller und Schränke nach guten nicht mehr benötigten Dingen wie gut erhaltene Markenkleidung oder kaum gebrauchte Haushaltsgegenstände durchsucht und diese über Kleinanzeigen zu Gunsten des Förderkreises verkauft. Auch Nachbarn und Freunde halfen gerne die Verkaufspalette zu vergrößern. Gebrauchte Fahrräder, Dreiräder u.a. wurden von der Emmericher Firma Kluitmann überholt und fanden so neue Besitzer.

Auch die Kinder Joana, Julian und Jaron Overbeek sind weiterhin mit viel Freude bei der Sache und helfen beim Verpacken und Versenden.

Frau Boß konnte im Gespräch von schönen Erlebnissen im Rahmen dieser Aktion berichten: Kunden, die zunächst versuchten, den aufgerufenen Preis herunterzuhandeln, gaben den geforderten oder sogar einen höheren Betrag, wenn sie erfuhren, dass der Erlös des Verkaufs als Spende an den Förderkreis Kriegskinder geht.

Insgesamt haben die beiden engagierten und erfindungsreichen Familien inzwischen rund 4800 € als Spende zusammengebracht.

Der Förderkreis bedankt sich ganz herzlich für dieses bewundernswerte Engagement und hofft, dass den Familien Boß und Overbeek die Ideen für weiter Aktionen nicht ausgehen.

Spende statt Kundengeschenke

Eine großzügige Spende von 1.000 Euro erhielt der Förderkreis – Kriegskinder im Dezember von der Spedition Holtkamp u. Sohn GmbH aus Emmerich. Dies ist bereits die 2. große Spende der Firma, nach der Zuwendung aus Anlass des 90. Jährigen Jubiläums im Jahr 2018.

Spende statt Kundengeschenke

Die Firmeninhaber entschlossen sich, im Corona Jahr 2020 auf die üblichen Geschenke an ihre Kunden zur Weihnachtszeit zu verzichten und stattdessen den Förderkreis zu bedenken.

Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Holtkamp für die Unterstützung, die es uns ermöglicht, zum einen Geräte für den Behandlungsraum im Friedensdorf Oberhausen mitzufinanzieren und, sobald die Pandemie es zulässt, auch wieder Kinder aus Kriegs- und Kriesengebieten im Emmericher Krankenhaus behandeln zu lassen.

Tolles Ergebnis der Corona Masken Aktion

Die Aktion der Familien Boß und Kirch-Overbeek, ( siehe auch sep. Artikel vom Dezember ) hat inzwischen einen Erlös von ca. 3.700 Euro für den Förderkreis – Kriegskinder erbracht. Neben den Aktionen auf Märkten sind zahlreiche Spenden aus den Emmericher Schulen, verschiedenen Therapiezentren und dem Pekelshof in Klein Netterden zu verzeichnen. Hier wurden Körbchen mit Masken und Sparschwein für die Spenden aufgestellt.. Wenn der Bedarf an Alltagsmasken in der nächsten Zeit abflauen sollte, haben Frau Boß und Frau Kirch- Overbeek bereits neue Ideen im Hinterkopf, die sie im Frühjahr angehen wollen. Wir sind gespannt auf die weiteren Neuigkeiten und Ideen der beiden engagierten Familien.

Tolles Ergebnis der Corona Masken Aktion

Corona Masken gratis – mit Bitte um Spende für unsere Kriegskinder

Haben Sie in letzter Zeit einen der Märkte in Emmerich, Rees oder Haus Riswick besucht?

Dann ist Ihnen vielleicht der einladende Stand mit farbenfrohen Alltagsmasken aufgefallen.

Corona Masken gratis - mit Bitte um Spende für unsere Kriegskinder

Hier können Sie sich kostenlos – um eine Spende für den „Förderkreis Kriegskinder“ wird gebeten – mit Gesichtsschutz eindecken.

Die Initiatorinnen der Aktion, Frau Waltraud Boß und Ihre Nachbarin Frau Christiane Kirch – Overbeek mit den Kindern Joana, Julian und Jaron berichteten bei einem Treffen im Garten der Familie Boß von der Entstehung dieser schönen Idee.

Frau Boß, Mitarbeiterin an der Gesamtschule Emmerich, und Frau Kirch – Overbeek wurden im Sommer, nachdem Alltagsmasken in vielen Bereichen zur Pflicht wurden, von Kolleginnen und Kollegen und Nachbarsfamilien auf ihre schönen Masken angesprochen. Sie erhielten die ersten Aufträge; die fertigen Masken wurden von den Kindern der Familie Overbeek mit dem Ketcar in der Nachbarschaft ausgeliefert und sie brachten die ersten Spenden nach Hause.

Die Produktion der beiden Nachbarinnen erweiterte sich schnell und ebenso das Spendenaufkommen. Inzwischen sind ca. 1000 Masken verteilt und ca 2500 Euro, eingenommen worden.

Corona Masken gratis - mit Bitte um Spende für unsere Kriegskinder

Mit den Kindern wurde beschlossen, dass das Geld andern Kindern zugute kommen sollte. Wir freuen uns, dass der Förderkreis Kriegskinder als Empfänger ausgesucht wurde.

Demnächst gibt es Masken auch mit Weihnachtsmotiven auf den verschiedenen Märkten, sowie auch im Info Center Emmerich. Man sollte in nächster Zeit auf den Märkten auf den Stand achten und kann dann auch Joana mit dem Bauchladen und Jaron mit dem rosa Sparschwein in Aktion sehen.

Corona Masken gratis - mit Bitte um Spende für unsere Kriegskinder

Wir wünschen allen Beteiligten weiterhin viel Energie und Freude an dieser originellen Aktion.

Großspende: Ehepaar Dullaart aus den Niederlanden spendet Röntgengerät für Friedensdorf OB

Das Ehepaar Dullaart aus den Niederlanden hat das Friedensdorf mit der Spende eines Röntgengerätes für das neue Behandlungszentrum unterstützt, und war aus diesem Anlass am Samstag, den 17.10.20 im Friedensdorf zu Gast.

Großspende: Ehepaar Dullaart aus den Niederlanden spendet Röntgengerät für Friedensdorf OB
Familie Dullaart vorne links unten, dahinter Kevin Dahlbruch vom Friedensdorf,Dr. Visser und Frau Jacobi,Dr. Heinz Grunwald,Dr. Elisabeth Fischbach,Dr Heinz Unland

In einer kleinen Gruppe bestehend aus Familie Dullaart, dem Arzt Dr. Boy Visser vom Willibrord Spital mit seiner Freundin Helen Jacobi und Mitgliedern des Förderkreises Kriegskinder um Dr. Heinz Grunwald, wurden Sie vom Leiter des Friedensdorfes Kevin Dahlbruch über Geschichte, Ziele und Arbeit des Friedensdorfes informiert.

Anschließend konnte die Gruppe unter Führung von Herrn Killmann ( Projektleiter des Zentrum Neubaus ) den Rohbau des neuen Behandlungszentrums besichtigen. Neben Reha Räumen und Behandlungszimmern sind die Mitarbeiter des Friedensdorfes besonders Stolz auf den Behandlungsraum, in dem alle Eingriffe aus dem ambulanten Bereich professionell und sicher durchgeführt werden können.

Das neue Zentrum erspart so vielen Kindern einen zusätzlichen Krankenhausaufenthalt bei Nachbehandlungen, die einen stationären Aufenthalt nicht benötigen und entlastet somit auch die entsprechenden Krankenhäuser.

Um eine hochwertige Ausrüstung des Behandlungszentrums zu gewährleisten zu können, ist das Friedensdorf auf großzügige Spenden angewiesen, wie z.B. die oben erwähnte Anschaffung eines neuen Röntgengerätes.

Großspende: Ehepaar Dullaart aus den Niederlanden spendet Röntgengerät für Friedensdorf OB
Führung durch den Neubau

Auch wir vom Förderkreis Kriegskinder Emmerich möchten uns ganz herzlich für diese konkrete und wichtige Unterstützung des Friedensdorfes bei den Spendern Herrn und Frau Dullaart bedanken.

Information zur Mitgliederversammlung 2020

Information zur Mitgliederversammlung 2020

Das Sars-Cov-2 Virus hat tiefgreifende Einschnitte in unser privates und öffentliches Leben gebracht. Das betrifft auch die Tätigkeiten unseres Vereins. Auf unserer Internetseite haben wir einige Angaben zur Lage verfügbar gemacht. Hiermit möchten wir alle Mitglieder über unsere wesentlichen Vereinstätigkeiten im Jahr 2019 und im laufenden Jahr informieren und davon in Kenntnis setzen, dass wir uns gezwungen sehen, die jährliche Mitgliederversammlung in das Jahr 2021 zu verschieben. Eine termingerechte Einladung zu dieser Mitgliederversammlung wird Ihnen zugestellt, sobald wir uns dazu in der Lage sehen.

Wir hatten eigentlich geplant, die Mitgliederversammlung 2020 vor den Sommerferienim Schlößchen Borghees durchzuführen, was dann aufgrund der behördlichen Vorgaben zur COVID-19-Pandemie als Präsenzveranstaltung nicht realisierbar war.

Auf unserer Vorstandssitzung am 8. Juni hatten wir bereits keine praktikable Alternative zur Verschiebung der Mitgliederversammlung erkennen können. Leider haben sich seitdem die COVID-19 bedingten Einschränkungen nicht gelockert und wir haben keine geeignete Lösung finden können.

Zu Ihrer Information liegt ein kurzer Bericht des Vorstandes für das Jahr 2019 und das laufende Jahr bei. Die gebotene Abstimmung zur Entlastung des Vorstandes und des Kassenwartes kann nun erst anlässlich der verschobenen Mitgliederversammlung erfolgen. Auch hätten turnusmäßig Neuwahlen des Vorstandes angestanden. Entsprechend unserer Vereinssatzung § 8(2) bleiben die Vorstandsmitglieder bis zu einer Neuwahl im Amt. Sämtliche Vorstandsmitglieder haben hierzu ihre Bereitschaft erklärt und würden sich – Stand heute – auch einer Wiederwahl stellen.

Wir schreiben diesen Brief mit großem Bedauern, hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, Sie bei der nächsten Mitgliederversammlung gesund wiederzusehen.

Mit freundlichem Gruß

Der Vorstand des Förderkreises-Kriegskinder e.V.

Bericht des Vorsitzenden

Liebe Mitglieder,

in diesem Jahr ist die segensreiche Hilfe, die unser Förderkreis für die Kinder aus Kriegs und Krisengebieten leistet durch die Corona Pandemie erheblich beeinträchtigt.

Im vergangenen Jahr hatten wir insgesamt 10 Kinder zur Behandlung im Emmericher Krankenhaus stationär versorgt.

Im Jahr 2020 waren es noch 3 der schon bisher behandelten Kinder und noch ein weiterer Junge aus Usbekistan.

Im Rahmen der Rückführaktionen wurden 10 Kinder nach Behandlungsende wieder zu ihren Familien nach Hause geflogen. Seit dem März diesen Jahres finden vorübergehend keine weiteren Einsätze des Friedensdorfes in den Partnerländern mehr statt, da Einreisevisa wegen Corona bislang nicht mehr von den Botschaften ausgestellt wurden. Die Rückführung der Kinder würde eine mehrwöchige Quarantäne im Heimatland bedeuten, nicht zu Hause sondern in gesonderten Einrichtungen.

Der zuletzt bei uns behandelte Junge wird voraussichtlich bald nach Hause können – wahrscheinlich mit einem Linienflug.

Zahlreiche Anfragen zur Beurteilung für Behandlungen bei uns in Deutschland habe ich schon vom Friedensdorf erhalten. Dies macht weiterhin die Notwendigkeit unserer Arbeit deutlich. Leider ist durch die Pandemie derzeit alles blockiert.

Im November wird womöglich ein Einsatz des Friedensdorfes in Angola stattfinden, allerdings mit deutlich reduzierter Zahl an Kindern. Die angolanischen Kinder, deren Behandlung abgeschlossen ist, können aus dem Friedensdorf unbeschränkt zurückgeführt werden. Jedoch nur ein kleiner Teil der angefragten Kinder wird voraussichtlich mitgebracht werden können.

Jetzt noch etwas Erfreuliches:

Der Reha- und Behandlungstrakt mit „Op“-raum im Friedensdorf ist baulich schon sehr weit fortgeschritten, sodass dort Anfang des nächsten Jahres die ersten kleineren Eingriffe stattfinden können.

Unser Förderkreis beteiligt sich durch Investitionen für die nötige instrumentelle Ausstattung und Einrichtung des Op Bereichs. Einzelne Instrumentensätze sind schon mit unserer Unterstützung angeschafft worden.

Zahlreiche Ärzte für Narkosen und Operationen haben schon ihre ehrenamtliche Mitarbeit zugesagt.

Für größere Operationen mit der Notwendigkeit einer weiteren stationären Nachbehandlung werden jedoch immer noch die Kooperationskrankenhäuser – wie auch das St. Willibrord Spital in Emmerich- Kinder aufnehmen müssen.

Eine Entlastung dieser Kliniken von ambulant durchführbaren Eingriffen wird jedoch eintreten. Wir hoffen, dadurch die großzügige Bereitschaft der Krankenhäuser zur stationären Behandlung der Kinder weiterhin erfahren zu dürfen.

Ich hoffe, dass Ihre Unterstützung und Ihr Engagement, welches der Förderkreis Kriegskinder in den vergangenen Jahren bei der Hilfe für die kleinen Patienten erfahren durfte, auch für die Zukunft Bestand hat, wenngleich wir alle im Moment sehr schwierige Zeiten erleben.

Vielen Dank und bleiben Sie alle gesund und zuversichtlich

Ihr

Dr. med. Heinz Grunwald

Als Beilage zu obigen Bericht von Dr. Heinz Grunwald haben alle Vereinsmitglieder eine Übersicht unseres Kassenwarts, Herrn Dr. Unland, zur finanziellen Lage des Vereins erhalten.

Hans Kerst spendet Buchhonorar für Kriegskinder

Hans Kerst und sein inzwischen verstorbener Bruder Horst lebten als Kinder in Schatten der Alten Kirche in Kleve Kellen.

Ihre Kindheit war geprägt durch die Kriegs- und Nachkriegszeit. Nun hat Hans Kerst seine Erlebnisse aus dieser Zeit in einem Buch mit dem Titel “ Kriegskinder – Erinnerungen an Krieg, Evakuierung und Nachkriegszeit am Niederrhein “ niedergeschrieben. Sein Buch stößt auf reges Interesse, es sind aber noch einige Exemplare in der Buchhandlung Ressing in der Kaßstraße in Emmerich zum Preis von 10 Euro erhältlich.

Hans Kerst spendet Buchhonorar für Kriegskinder

Hans Kerst möchte mit seinem Buch persönlich kein Geld verdienen. Über einen Zeitungsartikel wurde er aufmerksam auf den “ Förderkreis Kriegskinder “ in Emmerich. Er beschloss, den Erlös aus dem Verkauf seines Buches, immerhin beachtliche 3100 Euro, für den Verein zu spenden.

Hans Kerst spendet Buchhonorar für Kriegskinder

Wir freuen uns, dass Menschen wie Hans Kerst ihre eigenen Kindheitserlebnisse nicht vergessen haben und diese Erfahrungen in tatkräftige Hile für in Not geratene Kinder umsetzen. ( siehe auch Artikel in der RP vom 21.08.2020 )